EM in der Landwirtschaft

EM in der Landwirtschaft

Anwendung von Effektiven Mikroorganismen in der Tierhaltung

Die folgenden Beispiele zum Einsatz von Effektiven Mikroorganismen und Pflanzenkohle in der Tierhaltung stützen sich auf internationale Erfahrungen und Aussagen von Landwirten.

Was können die Effektiven Mikroorganismen, kurz „EM“ in Kombination mit Pflanzenkohle bewirken?     
 




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Was können die Effektiven Mikroorganismen, kurz „EM“ in Kombination mit Pflanzenkohle bewirken?     
•    Guter Futteraufschluss
•    Geruchsverminderte Ausscheidungen
•    Ruhige Tiere
•    Weniger Fäulnis und damit weniger Insekten
•    Besserer Geruch in den Stallungen
•    Höhere Leistung
•    Schnelleres Wachstum
•    Bessere Fleischqualität
•    Weniger Staub bei Einstreu
•    Gülle mit erhöhter Fließfähigkeit und dünnerer Schwimmdecke
•    Bessere Stickstoffverfügbarkeit der Hofdünger
•    Weniger intensiver Geruch der Hofdünger

Mit EM in der Tierhaltung wird versucht das Mikrobielle Milieu in allen Bereichen der Tierhaltung positiv zu beeinflussen.

Wie internationale Erfahrungsberichte von EM-Anwendern zeigen, wird EM z.B. auch sehr erfolgreich bei folgenden Erkrankungen eingesetzt:
•    Huf- und Klauenkrankheiten
•    Hautparasiten
•    Hautentzündungen
•    Hautekzeme
•    Gebärmutterspülungen
 
Fütterung von EM und Pflanzenkohle bei Milchvieh und Rindern
Effektive Mikroorganismen werden neben der Verwendung als Siliermittel auch direkt bei der Fütterung eingesetzt. Es wird dadurch direkt Einfluss auf die mikrobielle Verdauung genommen. Zum einen werden die Effektiven Mikroorganismen (Produkt: CarboSan) und Pflanzenkohle (Produkt: CarboVit) direkt bei der Fütterung verabreicht. Entweder werden diese direkt in den Futtermischwagen mit eingegeben oder über den Futterbaren verabreicht.
Um Schimmelbildung und Mykotoxine im zu vermeiden, werden Effektive Mikroorganismen und Pflanzenkohle auch bei der Herstellung von Kraftfutter mit eingesetzt.

Mykotoxine im Futter    
Schimmelpilzarten sind Mykotoxinproduzenten Mykotoxine sind Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen, die auf Mensch und Tier toxisch (giftig) wirken. Inzwischen sind über 300 verschiedene Mykotoxine bekannt.
Die Gruppe der Aflatoxine sind in der Regel ein importiertes Problem, denn sie sind vor allem in ölhaltigen Samen und Nüssen tropischen und subtropischen Ursprungs anzutreffen. Dabei wird das Aflatoxin B1 als am gefährlichsten eingestuft. Es besitzt eine außerordentlich hohe Toxizität, schon kleinste Mengen können zu Leberschädigungen führen.

Weiterhin ist es eine der stärksten krebsauslösenden Substanzen.Im Hinblick auf die Gesundheit der Nutztiere sind die von den Feldpilzen der Gattung Fusarium gebildeten Mykotoxine nicht zu unterschätzen. Aufgrund ihrer Wirksamkeit und ihres häufigen Vorkommens in mitteleuropäischem Getreide sind sie als die Mykotoxine mit der größten Bedeutung abzusehen.
Schimmelpilze  sind in jeder Silage nachzuweisen. Blauschimmel (P.roqueforti) und Rotschimmel (Monascus Ruber) sind die bekanntesten Schimmelarten in Silagen.

Silage
Die Erzeugung von Qualitätssilagen setzt bestes Siliergut voraus. Über die Siliertechnik und den Einsatz von Siliermitteln ist die Qualität des Ausgangsmaterials soweit als möglich zu erhalten. Maßgebend ist hierbei die Qualität bis zum Maul des Tieres. Nachgärung und Schimmelbildung sind daher zu vermeiden. Die effizienteste Silierung erfolgt über die schnelle Umsetzung von Zucker in Milchsäure. Voraussetzung sind unmittelbarer Luftabschluss, ausreichende Mengen an Zucker und durchsetzungsstarke Milchsäurebakterien. Durch das Anwelken wird der Zuckergehalt angehoben und der Zuckerabfluss über das Sickerwasser vermieden. Angestrebt werden 3% Zucker in der Frischmasse. Je Feldtag werden jedoch ca. 1% Zucker veratmet. Entscheidend sind daher ein schnelles Anwelken und kurze Feldperioden. Anzustreben sind 30-40% Trockenmasse und maximal 35 Std. Feldzeit.

Des Weiteren sind der Kurzschnitt oder das Häckseln und die unmittelbare Abdeckung der Silage nach dem Silieren zu empfehlen. Zu Vermeidung von Nachgärung und Schimmelbildung ist eine hohe Verdichtung, eine Gute Abdeckung, genügend lange Fermentationszeit, ausreichender Vorschub und die sachgerechte Entnahme unverzichtbar.

Effektive Mikroorganismen in Siliermitteln
Durch die verschiedenen Stämme an Milchsäurebakterien ist EM als Siliermittel bestens geeignet. Die starke Bildung von Antioxidantien durch die in EM vorkommende Mikroorganismen macht die Silage zudem stabil gegen Nachgärung. Die Verdauung der Tiere wird positiv beeinflusst. Unser Siliermittel mit Effektiven Mikroorganismen – CarboSil.

Fütterung bei Schweinen:
Manches Verdauungsproblem ließe sich vermeiden, würde die Ration ausreichend mit Rohfaser ausgestattet sein. Für die Gesunderhaltung des Verdauungsapparates und für eine funktionierende Verdauung der Schweine ist die ausreichende Zufuhr von Ballaststoffen (Rohfaser) unerlässlich.

Aufgabe dieser unverdaulichen Stoffe ist:
•    Die Darmtätigkeit anzuregen und die Darmzotten zu stimulieren. Es werden so mehr Verdauungsenzyme in höherer Konzentration und besserer Aktivität gebildet.
•    Den Verdauungsbrei aufzuquellen (aufzulockern) und für eine gute Durchmischung zu sorgen.
•    Die Steuerung der Futteraufnahme (Sättigung).
•    Die Beschleunigung der Dickdarmpassage und die Regulierung der bakteriellen Fermentation.
•    Für eine bessere pH-Absenkung und damit Eiweißverdauung zu sorgen.
•    Die so genannte Magenüberladung (nach dem Absetzen, bei Rangkämpfen, bei suboptimaler Wasserversorgung, nach Hungerphasen, bei zu schmackhaftem Futter usw.) vermeiden zu helfen.
•    Die Bindung unerwünschter Stoffwechselprodukte.
•    Die Minderung von Durchfallproblemen.


Bei Absetzferkeln mit Futterumstellung steht dabei die Entwicklung der körpereigenen Verdauung und die Darmgesundheit im Vordergrund.
Tragende Sauen werden mit ausreichend Rohfaser im Futter satt, aber nicht fett. Hier hat die Sättigung Vorrang.
 
Leider sind viele rohfaser- beziehungsweise ballaststoffreiche Futtermittel knapp und teuer und auch mit Mängeln behaftet, wie:

•    Wenig quellfähig (Strohprodukte)
•    Relativ rohfaserarm und folglich hohe Einsatzraten (Hafer, Trockenschnitzel)
•    Technikungeeignet (Grundfutter, Brückenbildung, Staubbildung)
•    Arbeitsaufwendig (Grundfuttermittel, Häckselprodukte)
•    Mykotoxinhaltig (Kleien)


Bis auf den Nachteil der etwaigen Belastung mit Mykotoxinen bei Kleien, wären diese sehr gut als Rohfaserkomponenten in der Schweinefütterung geeignet.

Bei der EM-Technologie geht man deshalb den Weg der Fermentation, sowie der Entgiftung mittels Pflanzenkohle. 

Die hierfür empfohlene Produkte sind CarboVit (Futterkohle) und CarboSan (EM). CarboSan, wie auch CarboVit werden hierbei direkt der Futterration zugegeben, idealerweise bereits bei der Herstellung des Futters oder auch beim Einblasen in das Silo.

Anwendungsbeispiele im Stall:
Effektive Mikroorganismen im Stall vernebelt, hat laut internationaler Aussage von EM-Anwendern eine sehr positive Wirkung auf das Allgemeinbefinden und den Gesundheitszustand der Tiere.
Mit dem Ausbringen von Effektiven Mikroorganismen in den Stallungen, wird Einfluss auf das mikrobielle Milieu genommen. Es sollen dabei schädliche Mikroorganismen und auch die von ihnen erzeugte Fäulnis und die damit entstehenden schädlichen Gase wie Ammoniak, Methan, Schwefel- Wasser-Stoffe usw. unterdrückt werden.
Dabei kann die Luft erheblich verbessert, und der Insektenbefall verringert werden. Parallel hierzu wird Pflanzenkohle falls möglich mit eingestreut.

Die hierfür empfohlene Produkte sind EM-Süd Stallreingier (EM) und staubfreie Einstreukohle (Pflanzenkohle). 

 Hinweise für den Schweine-Stall:
„Der schwitzt wie eine Sau“. Diese Aussage ist falsch!
Schweine haben keine Schweißdrüsen in der Haut. Sie reagieren sehr empfindlich auf Hitzestress. Unter Hitzestress versteht man einen physiologischen Belastungszustand, bei dem das Tier seinen Wärmehaushalt nicht mehr passiv regulieren kann. Es kann seine Wärme
nicht mehr in dem Maße abgeben, wie es bei der hohen Leistung für das Wachstum notwendig ist.
Schweine reagieren darauf, in dem sie schneller und kürzer atmen, mehr trinken und weniger fressen. Daraus resultieren auch geringere tägliche Zunahmen.
Hitze und erhöhte Ammoniakkonzentration können die Tiere aggressiv machen, und es kann zu erheblichen Verlusten kommen.
Durch Versprühen von Wasser lassen sich hohe Stalltemperaturen nachhaltig senken. Durch das zusetzen von EM-Süd Stallreiniger kann die Ammoniakbildung eingedämmt werden. Das trägt ganz allgemein zur Verbesserung der Stallluft bei.
Nach dem Versprühen des „Kühlwassers“ im Stallabteil, darf die Stallluft maximal 80 % mit Wasser gesättigt sein. Ansonsten erhöht sich die Gefahr, dass es zu Tierverlusten durch Hitzetod kommt.
Der Wassergehalt der Luft muss also laufend mit einem Hygrometer kontrolliert werden.

Gülle- und Mistbehandlung mit Effektiven Mikroorganismen und Pflanzenkohle
Gülle wird in Zukunft aus Sicht des Bodenschutzes und aus Sicht der Ammoniakminderung verstärkt Beachtung finden.
Da die Landwirtschat als Hauptproduzent von Ammoniak gilt, sollen bei ihr auch die Verminderungsmaßnahmen ansetzen. Ausersehen sind zunächst nur größere Ställe und Güllelager, die Gülleausbringung aber generell.

Ammoniakemissionen verursachen neben den Emissionen von Schwefeldioxyd und Stickoxyden erhebliche Schäden an der Umwelt. Der Hauptteil der Ammoniakemissionen stammt dabei aus der Landwirtschaft und hier vor allem aus der landwirtschaftlichen Tierhaltung. Der Eintrag des Stickstoffs aus diesen Ammoniakemissionen in Wälder, Moore und andere empfindliche Ökosysteme führt zu deren Versauerung und zu einer Nährstoffüberversorgung.

Um die nationale Emissionshöchstgrenze zu erreichen, müssen die Ammoniakemissionen in
der Landwirtschaft erheblich reduziert werden. Demnach sollen die Emissionen bei der Ausbringung von flüssigen Wirtschaftsdüngern um 30%, bei der Haltung im Stall und bei der Lagerung von flüssigen Wirtschaftsdüngern um 20% beziehungsweise 40% reduziert werden.


Der beste und kostengünstigste Weg zur Minimierung der Ammoniakbelastung in der Landwirtschaft ist es, der Entstehung von Emissionen einzuwirken.


Möglichkeiten
•    Durch eine protein-angepasste Fütterung

•    Durch die Vermeidung von Fäulnis

•    Protein-Angepasste Fütterung

Eine wichtige Minderungsmaßnahme in der Tierhaltung ist die an den Bedarf angepasste Proteinversorgung bei Rindern, Schweinen und Geflügel. Durch eine konsequente Anwendung der protein-angepassten Fütterung, besonders in der Schweinemast, in der Sauenhaltung oder Geflügelmast, wird die Stickstoffausscheidung reduziert und der Stickstoffgehalt in Wirtschaftsdüngern begrenzt. Leben einer Verringerung der Ammoniakemissionen werden hierdurch auch Nährstoffverluste durch Auswaschung und Denitrifikation vermindert.

Unterdrückung und Vermeidung von Fäulnis
Die Agrikulturchemiker des 19. Jahrhunderts waren der Meinung, dass „Fäulnis die Mutter des Wachstums“ sei. Gärtner und Bauern deuteten diese Feststellung mit den Worten: „Was stinkt, das düngt“. Aber genau das Gegenteil ist richtig. In den Boden gebrachte faulende organische Stoffe werden dort nur von der eigenen Flora und Fauna (Insekten) der Fäulnis abgebaut. Faulende Mistklumpen lassen sich oft noch nach einigen Jahren im Boden als solche erkennen. Erst nach weitgehender Zersetzung beteiligen sich auch die erwünschten bodeneigenen Lebewesen am Abbau der organischen Substanz. Es kann lange Zeit dauern, bis

Wie entsteht Fäulnis?
Fäulnis ist der Prozess, bei dem bestimmte Mikroorganismen vor allem stickstoffhaltige Eiweißstoffe anaerob abbauen, wobei faul riechende und nicht komplett abgebaute Stoffwechselprodukte entstehen, die meist giftig für Pflanze und Tier sind (Ammoniak, Idole, Skatole, Merkaptane, Wasserstoffsulfide, Methan). Ferner werden diese Produkte wieder in andere schädliche Substanzen und relativ unlösliche anorganische Stoffe umgesetzt.

Fäulnis fördert Schadinsekten
Die Zersetzungsprodukte faulender organischer Massen, wie zum Beispiel Idol und Skatol, die Geruchsträger des Kots, locken Insekten an und sind für diese wichtige Brutstätten. Das Faulgas ist ein typischer Insektenlockstoff der freien Natur. Ammoniak wird von Blutsaugenden Insekten aus einer Entfernung von 5 km wahrgenommen. Sie werden von diesem angelockt, und zur Eiablage angeregt.
Die Stubenfliege legt ihre Eier an alle faulenden Stoffe, mit Vorliebe an Stallmist und Fäkal

Brutstätte von Krankheitserregern
Fäulnisbakterien fördern auch das Wachstum gefährlicher Krankheitseireger. Sie erzeugen aus den sich zersetzenden Eiweißbausteinen die Leichengifte Putrescin und Kadaverin.
Diese wiederum wirken auf einige gefährliche Krankheitserreger als „Wuchsstoffe“, das heißt, sie regen schon in kleinsten Mengen das Wachstum vieler Krankheitserreger an. An faulenden organischen Massen halten sich längere Zeit die Erreger von Hühnerpest, Schweinepest, Rotlauf, Paratyphus, Tuberkulose, Wundstarrkrampf, epidemischer Gelbsucht und Kinderlähmung.
Von faulenden Stoffen angelockte Insekten und Ratten können Krankheitserreger auf Mensch und Tier übertragen.

Fäulnis ist lebensfeindlich!!!
 
Mit Effektiven Mikroorganismen und Pflanzenkohle der Fäulnis entgegenwirken
Die Lagerung und Behandlung unserer Wirtschaftsdünger wird allgemein sträflích vernachlässigt. Die im faulen Zustand ausgebrachten Wirtschaftsdünger haben eine stark störende und sogar zerstörende Auswirkung auf die Bodenfruchtbarkeit.

Werden jedoch unsere Wirtschaftsdünger ordentlich gelagert und behandelt, können sie einen großen Beitrag zur Erhaltung und Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit leisten, dass ja die Hauptaufgabe eines jeden Landwirts sein sollte.

„Halt ihn feucht, und tritt ihn fest, das ist für den Mist das allerbest“.

Dieser Reim wurde früher allgemein zur Behandlung von Mist gelehrt. Damit wurde durch Verdrängung des Sauerstoffs, einer zu starken Erwärmung, auch Oxidation genannt, entgegengewirkt.

Oxidation
Oxidation ist ein Prozess, bei dem bestimmte Mikroorganismen organische Moleküle aerob abbauen. Hierbei entstehen lösliche anorganische Nährstoffe, die direkt von der Pflanze aufgenommen werden kann. Außerdem entsteht CO2 und viel Wärme. Während dieses Abbaus geht viel Energie verloren.

Nützliche Fermentation
Fermentation auch Reife genannt ist der anaerobe Prozess, bei dem bestimmte Mikroorganismen komplexe organische Moleküle in einfache organische und anorganische Substanzen abbauen, die direkt von der Pflanze aufgenommen werden können.
Zugleich werden durch Mikroorganismen Stoffwechsg1produkte wie verschiedene natürliche Antibiotikas, Hormone, Vitamine, Enzyme (Fermente), Antioxidantien usw., produziert.
Diese Produkte können das Wachstum stimulieren und den natürlichen Widerstand des Bodens, der Pflanze und des Tieres erhöhen und dadurch Krankheiten unterdrücken.
Die Antioxidantien schützen vor zu starker Oxydation. Bei einer Fermentation geht wenig Energie in Form von Wärme oder Gasen verloren, was bedeutet, dass mehr Energie im Produkt zurück bleibt. Ein solcher Reifeprozess tritt unter anderem bei der Zubereitung von Sauerkraut auf. Das Weißkraut hat einen geringeren Nährwert als das gereifte Sauerkraut.

Einfluss von Effektiven Mikroorganismen
Durch die Einimpfung von EM in Wirtschaftsdünger, kann deren Reife positiv beeinflusst werden, in dem die aufbauenden Mikroorganismen vorherrschend werden.
Fäulnis und die damit entstehenden stinkenden Gase verschwinden, ein fermentativer Abbau wird stimuliert. Es entstehen Stoffwechselprodukte, die eine positive Rolle in Bezug auf Pflanzenwachstum, -qualität und Bodenfruchtbarkeit spielen.

Einfluss von Pflanzenkohle
Pflanzenkohle dient als Nährstoffspeicher und verhindert, dass zum einen Ammoniak entsteht und zum anderen die Auswaschung von Nährstoffen und z.B. auch Nitrat.  Der Landwirt versorgt somit nachhaltig seine Pflanzen, die Belastung der Umwelt wird reduziert. Pflanzenkohle speichert bei der Herstellung zudem ca. 3t CO2 pro produzierter Tonne Pflanzenkohle. Somit wird der Landwirt zum „Klimabauer“ und schafft eine CO2-Senke! 

Anwendung von EM im Acker- und Pflanzenbau
Was kann mit EM im Pflanzen- und Ackerbau bewirken?

Laut internationaler Erfahrungsberichte von EM — Anwendern werden wiederholt folgende Wirkungen bestätigt:
•    Bodenstruktur wird verbessert bzw. unterstützt
•    Fusarien werden reduziert
•    Dadurch Rückgang der Nematoden
•    Zunahme an Regenwürmern
•    Abbau von Salzen im Boden
•    Schnellerer Abbau von Chemikalien im Boden
•    Drastische Reduktion des Pestizideinsatzes
•    Schnellere Reife des EM — Kompostes, keine üblen Gerüche, weniger Fliegen
•    Schnellere Keimung
•    Harmonischer Wuchs
•    Mehr Blüten — Erhöhte Ernten
•    Erfolgreicher Einsatz von FPE zur Verhütung und Bekämpfung von Insekten und Krankheiten
•    Reduzierung der Braunfäule bei Pfirsichen

Mit dem Einsatz von EM beim Pflanzenbau wird ein positiver Einfluss auf das Mikrobenleben im Boden ausgeübt, um indirekt die Gesundheit, Qualität und den Ertrag der Pflanzen zu verbessern. Es soll ein sog. zymogener – synthetischer Boden geschaffen werden.
Ein solcher Boden enthält hauptsächlich zymogene (fermentaktive) Mikroorganismen wie Milchsäurebakterien und Hefen aber auch Photosynthesebakterien und Stickstoff bindende Bakterien. Wenn stickstoffhaltiges organischer Material zugeführt wird, entwickelt dieser Boden einen aromatischen, fermentierten Geruch. Die Population von fermentierenden Pilzen wie Aspergillus oder Rhizopus werden vermehrt. Der Anteil an Fusarium unter den Pilzen ist in diesen Böden niedrig (weniger als 5%). Der Wasser-stabile Aggregatszustand ist hoch und die Erde wird weich. Deshalb ist die Löslichkeit von anorganischen Nährstoffen gut. Die Anwesenheit von Aminosäuren, Zucker, Vitaminen und anderen wichtigen Substanzen wird in diesem Boden vermehrt, folglich das Pflanzenwachstum begünstigt.
 
Wie schon erwähnt, sollen mit Hilfe von EM wieder Böden geschaffen werden, aus denen Pflanzen wachsen die aus eigener Kraft, Krankheiten und Schädlinge abwehren können. Sodass die „Symptombehandlung“ mit biologischen oder chemischen Pflanzenschutzmitteln iiberftüssig wird.

Wir müssen der Natur dankbar sein, dass sie uns mit „Sehädlingen“ und
„Krankheitserregern“ ein unbestechliches, immer zuverlässigen Kriterium für fehlende Gesundheit und Fruchtbarkeit bereithält.

(Hans Peter Rusch, 1964)


 
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