Stadtbegrünung - GalaBau

Pflanzenkohle zur Stadtbegrünung | Stockholmer System

Einsatz von Pflanzenkohle nach dem Stockholmer System in der Stadt
 
Mit Kiesbänken und Schotterflächen bringt man in aller Regel nicht saftiges grün und schattenspendende Bäume in Verbindung. Es liegen zu wenig Nährstoffe vor und das Wurzelwerk kann sich nicht ausbilden.
 
Solch beschaffene Flächen haben jedoch den Vorteil, dass man diese gut befahren kann und Regenwasser zudem schnell abgeleitet und der Natur wieder zurückgeführt werden kann.
 
Das Stockholmer System verbindet mit Hilfe von Pflanzenkohle diese beiden Vorteile. Schotter und Steine werden mit zuvor aufgeladener Pflanzenkohle versetzt. Die Pflanzenkohle stellt einen Wasser- und Nährstoffspeicher für die Pflanzen dar und lässt Bäume auch auf kiesigen Flächen gedeihen. Zudem filtert diese Regen- und Abwässer und sorgt nach dem Prinzip „Schwammstadt“ für einen aktiven Hochwasser- und Überschwemmungsschutz.
 




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Warum „Stockholmer System“?
 
In Stockholm wurde bereits vor über 10 Jahren damit begonnen, Pflanzenkohle in Substrate und in Kiesflächen einzuarbeiten. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass somit gleichzeitig befestigte und befahrbare Flächen geschaffen wurden und zudem auch Pflanzen gedeihen können. Ein entscheidender Vorteil ist, dass im Gegensatz zu versiegelten Flächen Regenwasser nach dem Prinzip der Schwammstadt abgeleitet wird und sich nicht in Senken sammelt. Gerade in Zeiten von Wetterextremen wird dies immer wichtiger. Nachdem sich der Einsatz von Pflanzenkohle in Substraten und in Verbindung mit Kies bewährt hat, wird Pflanzenkohle mittlerweile strukturell bei Pflanzungen, Bodensanierungen und neuen Grünflächen , vor allem in nordischen Ländern, eingesetzt.
 
Pflanzenkohle ist CO2-negativ
 
Neben dem verbesserten Wachstum der Pflanzen hat Pflanzenkohle den entscheidenden Vorteil, dass diese bei Ihrer Herstellung CO2 bindet. Somit ist Pflanzenkohle CO2-negativ und stellt eine CO2-Senke dar. Auch im urbanen Raum sollen Bauprojekte im Straßenbau zukünftig möglichst wenig CO2-Emissionen verursachen. Pflanzenkohle hat das Potential, die durch Bauarbeiten und anderweitig eingesetzte Baustoffe entstandenen CO2-Emissionen zu kompensieren. Pro eingebrachter Tonne Pflanzenkohle werden ca. 3 Tonnen CO2 nachhaltig der Atmosphäre entzogen.
 
Welche Produkte sind für den Einsatz im städtischen Bereich geeignet?
 
Pflanzenkohle agiert wie ein Schwamm, der nachhaltig Wasser und Nährstoffe abgibt. Wichtig ist, dass die Pflanzenkohle vor ihrer Ausbringung/Einarbeitung mit Nährstoffen aufgeladen wird. Entsprechend empfehlen wir das Produkt CarboDünger Forte, da es ein effektives Gemisch aus Pflanzenkohle und Biodünger darstellt. Alternativ kann die Pflanzenkohle mit Kompost vor dem Einbringen vermischt werden. Hier ist auf das korrekte Mischungsverhältnis zwischen Kompost und Pflanzenkohle zu achten. Unterhalb von Schotterflächen sollte eine Schicht von 10 cm purer Pflanzenkohle eingearbeitet werden. Diese filtert abfließendes Wasser und stellt einen Wasserspeicher dar.
 
Pflanzenkohle bei Bäumen

 
Auch Bäume benötigen nachhaltig Nährstoffe und ausreichend Feuchtigkeit, vor allem in Trockenperioden. Das Produkt Carbodünger Forte enthält sowohl Nährstoffe, wie auch Pflanzenkohle und wird mittels Nährstoffdepots rund um die Bäume ausgebracht.
 
Hierzu werden mittels Erdbohrer, ca. 30-50 cm tiefe Löcher ausgehoben und Carbodünger Forte eingebracht. Die Wurzeln der Bäume bemerken die neuen Nährstoffe und steuern diese gezielt an. Gerade bei Bestandsbäumen wird diese Lösung favorisiert.
 
Der Klimawandel – ein Herausforderung für den urbanen Bereich
 
Gerade in der Stadt werden die Auswirkungen des Klimawandels mittlerweile sehr deutlich. Zum einen gibt es immer länger andauernde Hitzeperioden, die neben den Menschen und Tieren gerade auch den Pflanzen und Bäumen zu schaffen machen. Genau diese werden jedoch benötigt, um Schatten zu spenden und um die Hitze erträglicher zu machen. Zum anderen führen heftige Niederschläge zu Überschwemmungen, Auswaschung von Humus und somit der Zerstörung der Lebensgrundlage von Pflanzen. Die Einbringung von Pflanzenkohle in Substrate, bei der Begrünung, sowie auf Dächern und Kiesflächen kann einen entscheidenden Beitrag zur Linderung dieser Phänomene leisten. Nebst ihrer direkten Speicherwirkung für Nährstoffe und Wasser – wovon die Pflanzen direkt profitieren – werden pro Tonne eingesetzter Pflanzenkohle 3 Tonnen CO2 der Atmosphäre nachhaltig entzogen – ein wahre Win-Win-Situation.
 

 
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