Wie funktioniert EM?

Wie funktioniert EM?

Die Wirkung von EM lässt sich auf zwei grundsätzliche Prinzipien zurückverfolgen – das Dominanzprinzip und das Fermentationsprinzip.

Das Dominanzprinzip:
Laut Prof. Higa gibt es drei maßgebliche Gruppen von Mikroorganismen:

1.    Die positiven, lebenaufbauende Mikroorganismen
2.    Die negativen, krankheits- und fäulniserregende Mikroorganismen
3.    Die opportunistischen Mikroorganismen, die dem vorherrschenden Milieu folgen

Die größte Gruppe der Mikroorganismen stellen die unter Punkt 3 aufgeführten opportunistischen Mikroorganismen dar. Diese folgenden dem vorherrschenden Milieu, dass jedoch maßgeblich von positiven, lebenaufbauenden Mikroorganismen bestimmt wird, oder aber durch die negativen Mikroorganismen. Sind die positiven in der Überzahl, so besitzen wir ein Milieu, das für Erholung, Regeneration und Aufbau steht. Sind die negativen in der Überzahl, herrscht Abbau, Degeneration und Krankheit vor.

EM = positive, lebenaufbauende Mikroorganismen

Mit Hilfe von EM ist es möglich, das allzu oft vorherrschende negative Milieu zu durchbrechen und in ein positives, lebenaufbauendes Milieu zu generieren. In EM sind ausschließlich diese wichtigen, positiven Mikroorganismen vereint, die beim Einsatz die negativen Mikroorganismen verdrängen und die opportunistischen auf ihre Seite ziehen.

Beispiele aus der Praxis für diesen Prozess:
Kompost ohne EM stinkt und fault – Kompost mit EM richt angenehm säuerlich – er ist fermentiert


Das Fermentationsprinzip:
Kurz gesagt wird bei der Fermentation organisches Material, bzw. Rohstoffe aufgewertet im Vergleich zum Ausgangsrohstoff.

Fermentation beschreibt ein Verfahren, bei dem die zugegebenen Rohstoffe aufgeschlossen werden und nützliche, zusätzliche bioaktive Substanzen entstehen. Hierzu muss natürlich die Temperatur, das Nahrungsangebot und ganz wichtig, das vorherrschen eines positiven mikrobiellen Milieus gegeben sein. Letzteres wird durch die Effektiven Mikroorganismen sichergestellt. Die Effektiven Mikroorganismen produzieren während des Fermentationsprozesses wertvolle Vitamine, Antioxidantien und Enzyme.

Ein sehr gutes Beispiel für die Fermentation ist die Herstellung von Sauerkraut. Es ist allgemein bekannt, dass Sauerkraut „gesünder“ ist, als das Ausgangsprodukt, der Weißkohl. Durch die Arbeit der Mikroorganismen während des Fermentationsprozesses wird aus dem Vitamin-C armen Weißkohl das Vitamin-C reiche Sauerkraut hergestellt.