Den Garten fit für den Winter machen

Den Garten fit für den Winter machen

Der Herbst hat Einzug gehalten und obwohl unsere Pflanzen bei der schönen Witterung noch immer voll im Wachstum sind, stellen wir uns langsam auf das Abräumen der Beete ein. Ich räume dieses Jahr nicht wie gewohnt mein ganzes Beet an einem Wochenende ab, sondern peu a peu. Einige Pflanzen haben schon ausgedient, andere hingegen wachsen noch so schön, dass es schade wäre sie jetzt schon aus dem Beet zu nehmen. Und manche Pflanzen dürfen zur Saatgutgewinnung auch in meinem Garten überwintern.


Stück für Stück bereite ich also meinen Garten auf den Winter vor. Die abgeräumten Flächen arbeite ich nur noch mit der Hacke durch, nicht mehr mit der Schaufel. So werden die im Boden lebenden Tiere geschützt. Zudem ist mein nun bereits über 15 Jahre mit Bokashi versorgtem Boden mittlerweile so wurmdurchlebt und locker, dass der Einsatz der Schaufel eigentlich überflüssig ist.

 

 

 


Nun arbeite ich Bokashi in den Boden ein. Auch hier kann entweder der selbst hergestellte Küchenbokashi verwendet werden, oder der
EM-Süd Schwarzerdebokashi. Wichtig ist nur, dass die Pflanzenkohle ein Bestandteil unseres Düngers ist. Sie dient den Mikroorganismen und Bodenlebewesen als Behausung und zeichnet sich als Nährstoffspeicher sowie als Wasserspeicher in hohem Maße aus. Der Bokashi gibt unseren Pflanzen also die Nährstoffe zurück, die die Pflanzen über den Sommer hinweg für ihr Wachstum benötigt haben

 

 

Mit dem Einsatz von EM, Pflanzenkohle und Bokashi erfreuen wir uns eines verantwortungsbewussten Gärtnerns. Wenn auch nur in kleinem Ausmaß, sorgen wir durch unsere eingearbeiteten Komponenten für einen Boden, der in Dürrezeiten lange Flüssigkeit spenden kann. Gleichzeitig aber ist er in der Lage große Mengen Wasser aufzunehmen und so der Hochwasserproblematik entgegenzuwirken. Er bietet auf ganz natürliche und chemiefreie Weise sowohl ein optimales Pflanzenwachstum, als auch einen gesunden Lebensraum für Lebewesen und gesunde Nahrungsmittel für den Menschen.

Zu guter letzt bedecke ich meinen Boden mit einem fermentierten Rasenschnitt. So erhält er zusätzlich Nährstoffe und das Bodenleben wird geschützt. Der Rasenschnitt sorgt zudem dafür, dass der Boden nicht austrocknet und hemmt die übermäßige Unkrautbildung bevor der Winter Einzug hält.